01/07/2026 0 Comments
PHAROS - Ein interkulturelles Chor- und Musikprojekt
PHAROS - Ein interkulturelles Chor- und Musikprojekt

PHAROS: Lichtbrücken ins Land von Morgen ist ein internationales, interkulturelles und interreligiöses Chor- und Musikprojekt, das von 2026 bis 2027 in Deutschland, Ägypten und den USA realisiert wird. Ausgangspunkt ist die Symbolik des antiken Leuchtturms von Alexandria als Zeichen für Orientierung, Wissen und kulturellen Austausch über geografische, religiöse und historische Grenzen hinweg.
In drei aufeinander aufbauenden Projektphasen bringt PHAROS Chöre, Musikerinnen und Künstlerinnen aus Europa, Nordafrika und Nordamerika in einen künstlerischen Dialog. Musik, Sprache und visuelle Kunst verschränken sich dabei zu einem vielschichtigen Gesamterlebnis.
Phase 1 (September 2026, Deutschland) umfasst Konzerte in Potsdam und Werder mit dem Cairo Celebration Choir, dem Chor Canzoneo Berlin und dem Havelkonsort Werder. Zentrales Element ist die Aufführung eines vierchörigen Werkes, das durch eine Live-Performance arabischer Kalligraphie erweitert wird: Der Kalligraph Shahid Alam erschafft während des Konzerts aus arabischen Buchstaben einen Leuchtturm. Das Publikum erlebt unmittelbar, wie Schrift, Klang und Bild miteinander in Resonanz treten und Schrift als lebendige, verbindende Kunstform erfahrbar wird.
Phase 2 (Juni 2027, Ägypten) führt die deutschen Partner nach Alexandria (Bibliotheca Alexandrina) und Kairo (Kathedrale). Konzerte, Workshops und Vermittlungsformate vertiefen den kulturellen Austausch und knüpfen an die Symbolik des historischen Pharos an.
Phase 3 (September 2027, USA) erweitert das Projekt nach Brooklyn / New York in Kooperation mit einem jüdischen Chor und dem Komponisten Sxip Shirey. Geplant sind Aufführungen seiner Werke sowie ein gemeinsames Konzertprogramm im Dialog christlicher, muslimischer und jüdischer Musiktraditionen.
PHAROS fördert kulturelle Teilhabe, internationale Vernetzung und intergenerationellen Austausch und versteht sich als nachhaltiges Modellprojekt für internationale Kulturarbeit im 21. Jahrhundert.
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